Ein 11-Stunden-Flug über gut 9000km ist anstrengend, auch wenn man es etwas bequemer im Flieger hat; schlafen ist kaum möglich und irgendwann tut einem der Hintern weh. Aber die Verpflegung ist gut und das Umsorgt-werden genießen wir auch.

Endlich in Phuket gelandet, stehen wir eine knappe Stunde mit Hunderten anderen Passagieren im Flughafen vor der Passkontrolle. Große Schilder weisen „freundlich“ darauf hin, dass Fotografieren, Filmen, Telefonieren, Rauchen und ganz allgemein Laut sein bei Strafe (umgerechnet ca. 50€) verboten ist. In einer Wartehalle. Wow. Nachdem wir unsere Fingerabdrücke scannen lassen mussten, dürfen wir nun ins Land. Niemand fragt, wie lange wir hier bleiben wollen (was Visum-relevant wäre, darüber haben wir uns in der Planung einen tierischen Kopf gemacht), wir sind jetzt einfach da.
Wir fanden bald einen Taxifahrer, der uns zügig und herzerfrischend freundlich in einer Stunde vom Flughafen zum Fährhafen am anderen Ende der Insel brachte. Zwischendurch hielt er noch an einem Reisebüro, wo wir zu einem guten Preis das Speedboat rüber nach Koh Lanta buchen konnten und uns eben nicht erst am Schalter in die Schlange stellen mussten. Wir waren anfangs ziemlich skeptisch, ob das alles so richtig ist und funktioniert, oder ob wir gerade über den Tisch gezogen wurden. Aber alles kein Ding, die Leute waren wirklich so freundlich und hilfsbereit, alles lief super.
Mit dem 30-Mann-Speedboat endlich auf Lanta angekommen, war die Ankunft in unserem Hotel „Narima Bungalow Resort“ der Eintritt ins Paradies! Wir sind noch immer völlig hin und weg von der dschungelartigen Umgebung, den urigen Wohnhäuschen auf Stelzen und vor allem, vom Blick direkt auf das Meer, 50m von uns entfernt. Hier ist es wirklich wunderschön und wir genießen unser hide-away von der ersten Minute an!
Völlig gebeutelt von der anstrengenden 20-Stunden-Reise und dem 6-Stunden-Jetlag machen wir heute erstmal gar nichts mehr und liegen um 20 Uhr schon tief schlafend im Bett.



